Finanzierungsmöglichkeiten für Digital Signage Systeme

Für Unternehmen gilt ein einfacher Grundsatz im Bereich Anlagevermögen: „Jede Investition muss durch die zukünftigen Einnahmen verdient werden.“ Gerade in der Hotellerie fragt man sich aber manchmal bei großen Investitionen: „Und wie soll das Geld wieder eingenommen werden?“

Dabei unterliegen viele einem Denkfehler: Investitionen dürfen nicht für sich allein, sondern müssen immer im Rahmen des Gesamtkonzepts gesehen werden, in Zusammenhang mit der Unternehmensstrategie: Wie positioniere ich mich am Markt, wer sind meine Kunden und vor allem: Wie kann ich meine Gäste positiv überraschen? Oder denken sie darüber nach, wie sie die 8.000,– Euro für die italienische Schwungrad Aufschnittmaschine beim Frühstücksbuffet wieder verdienen?

Bei Digital Signage ist der Return on Investment sogar berechenbar.

Digital Signage in der Hotellerie bedeutet vor allem: dem Gast jederzeit die notwendigen und interessanten Informationen zur Verfügung stellen, die er braucht oder vielleicht brauchen kann. Das kann die tagesaktuelle Hotelmappe am TV im Zimmer, die Weinempfehlung für das Abendessen im Lift, die Öffnungszeiten der Schilifte in der Lobby sein.

Und wenn es interessant ist, dann kommt auch die Information beim Gast an. Und dann können auch Informationen von Partnern vor Ort auf den Screen gebracht werden: Die Angebote des Schiverleihs, die neuesten Modelle des Trachtengeschäfts, das Tagesoffert des Friseurs im Ort oder die Bewerbung von Besichtigungstouren wie der lokalen Brauerei.

Diese Partner zahlen gerne für ihre Informationen, wenn sie Response erhalten. Wichtig ist daher auch die richtige Auswahl für die passende Software im Haus. Das Angebot am Markt ist riesig und nicht immer leicht überschaubar. Unsere Empfehlung:

  • Die Programmierung der Software muss dem KISS-Prinzip folgen – Keep It Short and Simple
  • Die Bespielung des Informationskanals sollte direkt durch sie und nicht durch externe Partner SOFORT und von jedem PC aus möglich sein.
  • Bestimmen sie 1 eine/n MitarbeiterIn, der/die für das Befüllen des Systems verantwortlich ist sowie eine/n StellvertreterIn
  • Die Einschulungszeit für die Software darf nicht länger als 2-3 Stunden dauern. Alles andere wird in der Praxis langfristig nicht genutzt, wenn nicht die Personalressourcen vorhanden sind.
  • Die Software muss erweiterbar sein. Sie sollten mit einem Screen beginnen können und dann auf das ganze Haus erweitern können – ohne „Sunken Costs“.

 

Und wie finanziert man jetzt die Kosten für das Digital Signage System?

Hier einige Beispiele aus der Praxis:

  • Werbung für die lokale Brauerei. In einem Fall bezahlt die Brauerei mit Naturalien, also Bierlieferungen an das Hotel
  • Die hoteleigene Badetasche wird im Lift beworben. Vor der Aktion wurde die Badetasche zum Teil „irrtümlich“ vom Gast mit nach Hause genommen, jetzt erfolgt monatlich eine Nachbestellung für Badetaschen, die verkauft werden. Das ist übrigens eine optimale Werbeform, weil der Gast dann auch zuhause, am Strand und im nächsten Urlaub IHR Produkt verwendet.
  • Die Weinempfehlung für das Abendessen am Info Channel im Zimmer, im optimalen Fall kann der Gast auch gleich vorreservieren.
  • Der Hinweis auf den Hotel-Gutschein zum Mitnehmen bei der Abreise – das ideale Geschenk für alle Anlässe.
  • Werbung für die Happy Hour an der Bar, für den Cocktail des Tages.
  • Hinweis auf Rabattmöglichkeiten bei Buchungen für das nächste Jahr.

Letztlich kann damit klar erreicht werden:  Zusatzeinnahmen, die die laufenden Kosten bei einer vernünftigen Lösung klar übersteigen.

Und was letztlich nicht unterschätzt werden sollte: ein erstklassiges Digital Signage System bringt ihrem Unternehmen ein Alleinstellungsmerkmal. So haben wir bei der ersten Präsentation unseres Hi-Systems oft gehört: „Das habe ich noch nie gesehen, das muss ich haben.“ Und sie haben es noch heute. Vor allem auch, weil die Kunden darüber sprechen.

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